Eine Epilepsie wird in erster Linie klinisch diagnostiziert. Das bedeutet, der Arzt oder die Ärztin erkennt die Erkrankung anhand der typischen Symptome – den epileptischen Anfällen. Das Auftreten eines einzelnen Krampfanfalls bedeutet dabei allerdings nicht, dass der betreffende Patient an Epilepsie erkrankt ist.
Entscheidendes Kriterium für die Diagnose „Epilepsie“ ist, dass es sich um einen chronischen Zustand handelt: Nach der Definition liegt erst dann eine Epilepsie vor, wenn ein Patient entweder mehrere epileptische Anfälle hatte oder nach einem einmaligen Anfall eine erhöhte Neigung zu epileptischen Anfällen diagnostiziert wird.