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Welche Symptome treten auf?

Auslöser des Morbus Parkinson ist der langsam fortschreitende Untergang von Nervenzellen im Gehirnareal der Substantia nigra. Dementsprechend verläuft die Erkrankung schleichend, das heißt, zwischen den ersten Frühzeichen und dem Vollbild mit den typischen Bewegungsstörungen liegen mitunter Jahre. Zudem gibt es sowohl was die Art der Symptome als auch deren Ausprägung angeht von Patient zu Patient große individuelle Unterschiede.

 

Vor allem im Frühstadium der Erkrankung sind die Beschwerden sehr unspezifisch und können denen anderer Erkrankungen wie etwa der rheumatoiden Arthritis stark ähneln, was mitunter zu Fehldiagnosen führt. So kommen viele Parkinson-Patienten wegen meist einseitigen Schmerzen und Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich zunächst zum Orthopäden statt zum Neurologen.

 

 

Feinmotorik zuerst beeinträchtigt

 

Allgemeine Müdigkeit, Schlafstörungen, innere Unruhe und depressive Verstimmung gehören ebenfalls zu den frühen unspezifischen Symptomen und gehen den motorischen Problemen oft um Monate und Jahre voraus. Letztere machen sich anfangs vor allem in Form einer gewissen Ungeschicklichkeit bemerkbar. So fällt es den Betroffenen zunehmend schwer, jene alltäglichen Aufgaben zu bewältigen, die feinmotorische Fähigkeiten erfordern: Kämmen, Zähneputzen, Auf- und Zuknöpfen von Kleidungsstücken oder das Schreiben. Dass die Handschrift kleiner und schlechter lesbar wird, kann man beinahe schon als Parkinson-typisch bezeichnen. Der Fachbegriff hierfür lautet Mikrographie. Beeinträchtigt ist außerdem die gleichzeitige Koordination mehrerer Bewegungen.


Die charakteristische motorische Symptomatik der neurodegenerativen Erkrankung beginnt in aller Regel einseitig und breitet sich dann langsam auf die Gegenseite aus. Das Vollbild der Erkrankung ist durch drei Kardinalsymptome gekennzeichnet, die bereits Erstbeschreiber James Parkinson angeführt hat:

 

  • Tremor (Ruhezittern)
  • Rigor (Muskelsteife) und
  • Akinese (Bewegungslosigkeit).